Respekt und Rücksichtnahme - für mehr Freiheit unserer Hunde

 

Sammelt stets den Kot eures Hundes von Wegen, Wegrändern, Wiesen und Feldern (siehe unten) auf und entsorgt diesen in entsprechenden Mülleimern.

Lasst euren Hund nicht zu fremden Menschen, insbesondere zu Kindern – egal wie freundlich und nett und egal wie klein oder groß euer Hund ist. „Der tut nix“ ist eine Aussage, die niemand hören möchte und die auch nicht zur Diskussion steht. Niemand sollte sich rechtfertigen müssen warum er Angst vor Hunden hat, oder einfach keinen Kontakt zu Hunden möchte. Akzeptiert, dass nicht jeder Hunde liebt und behaltet euren Hund bei euch

Dazu gehört:

       Nehmt eure Hunde zu euch, wenn ein Radfahrer oder Jogger kommt (auch wenn der Radfahrer vielleicht fälschlicherweise auf dem Fußweg fährt).

       Nehmt euren Hund auf Brücken, unübersichtlichen oder stark frequentierten Wegen und Wegkreuzungen zu euch damit sich kein Passant gestört fühlt (am besten auf die abgewandte Seite).

       Bellende und frei herum laufende Hunde in Biergärten, Restaurants und Cafés erfreuen nicht alle Besucher – leint euren Hund an, achtet darauf, dass er nicht im Weg liegt oder am Nachbartisch bettelt.

       Lasst euren Hund nicht auf Spielplätze oder fremde Picknickdecken laufen oder sich in unmittelbarer Nähe von fremden Menschen das Wasser aus dem Fell schütteln.

Behandelt artfremde Tiere respektvoll, denn für sie bedeutet gejagt zu werden großen Stress. Daher gilt: den Hund nicht jagen lassen (auch keine Eichhörnchen, Krähen…).

Hunde, die nicht „pferdesicher“ sind gehören an die Leine - bedenkt, was passieren kann wenn ein Reiter vom Pferd fällt, weil ein von einem Hund gejagtes Pferd durchgeht.

Nehmt euren Hund bei Schafen / einer Schafherde (auch andere Tiere) an die Leine und geht in großen Bogen um sie herum (wählt notfalls einen anderen Weg). Testet nicht die Hüteeigenschaften oder das Verhalten eures Hundes gegenüber den Schafen – die Schafe sollen in Ruhe fressen können und jeder fremde Hund bedeutet für sie Stress.

Lasst eure Hunde nicht auf Felder und Wiesen die bewirtschaftet werden. Denn das ist entweder Futter für Tiere oder ein Lebensmittel für uns Menschen und verärgert zu Recht den Bauern – für ihn ist jede Beschädigung oder Verunreinigung ein finanzieller Schaden.

Lasst euren Hund nicht zu einem angeleinten Hund hin. Warum ein Hund an der Leine ist, kann viele Gründe haben. Vielleicht ist er krank, aggressiv, läufig oder er soll einfach nur ein Stück an der Leine gehen. Egal warum, akzeptiert es und lasst euren Hund nicht hin. Denn an der Leine kann eine artgemäße Kommunikation nicht stattfinden. Nehmt euren Hund auch zu euch wenn ihr seht, dass der andere Hund keine Kontaktaufnahme möchte oder der Besitzer seinen Hund zu sich ruft (warum auch immer).

„Das machen die Hunde unter sich aus“ - dieser Spruch ist schlichtweg falsch! Es gibt zu viele verschiedene Hundetypen und Charaktere und geht immer zu Lasten des Schwächeren. Daher gilt: beugt Konflikten vor, kontrolliert rüpelhaftes Spielen, lasst euren Hund keine anderen Hunde attackieren. Auch nicht spielerisch und auch nicht, wenn euer Hund nichts tut! Für den Attackierten (und auch seinen Besitzer) ist es immer sehr stressvoll.

 

Ganz klar, es ist nicht immer einfach diese Regeln einzuhalten und erfordert viel Konsequenz und Übung. Aber es lohnt sich, denn nur so können wir München weiterhin als hundefreundliche Stadt erhalten und unsere Hunde auch in Zukunft frei laufen lassen.

 

 

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